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12.06.2020

Frauen in einer Männerdomäne

Seit September 2019 ist Christina Pfanzelter nun schon bei RIEDERBAU und lernt den Beruf Hochbauerin.

Als Frau hat man es in der Baubranche oft nicht einfach. Christina wird in aber in Ihrem Team voll und ganz akzeptiert und unterstützt. Das liegt sicher auch daran, dass sie sehr zielorientiert und genau arbeitet. 

Im Juni wurde sie vom Magazin TIROLERIN einen Tag lang auf die Baustelle begleitet.

 

Hier der Artikel zum nachlesen:

 

Männerdomäne

Wo erst nur blanke Erde war, steht plötzlich ein Haus - so ist zumindest oft der Eindruck, wenn man etwa durch ein Neubaugebiet spaziert. Damit solche Mauern - wie es scheint in kürzester Zeit - entstehen können, braucht es Leute wie Christina Pfanzelter. Die 15-Jährige steckt mitten in ihrer Lehre zur Hochbauerin.

Stein auf Stein. "In meiner Entscheidung für die Ausbildung zur Hochbauerin war ich gewissermaßen familiär vorbelastet", erklärt Pfanzelter. "Mein Bruder, mein Vater und mein Onkel arbeiten ebenfalls als Hochbauer." Zusprache für ihren Berufswunsch erhielt sie allerdings mehr von ihrer Mutter. Ihr Vater sei anfangs dagegen gewesen. "Er kennt die Arbeit auf der Baustelle und hat befürchtet, dass ich vielleicht nicht durchhalte", erinnert sich die junge Frau. Dennoch hat sie ihre Entscheidung durchgesetzt und ihre Ausbildung schließlich bei der Firma Riederbau aus Schwoich bei Kufstein begonnen. 

Bausubstanz. Für Pfanzelter war klar, dass es ein Beruf sein sollte, in dem körperlich gearbeitet wird. Und das tut sie als Hochbauerin allemal. Körperliche Fitness sei eine unabdingbare Eigenschaft, um den Beruf gut ausüben zu können, sind sich die Auszubildende und Lehrlingsexpertin Martina Spornberger von der BAUAkademie Tirol einig. Dabei wäre es vor allem wichtig, gerne mit den Händen und im Freien zu arbeiten. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Freude am Teamwork, denn ohne diese geht auf der Baustelle nichts. Weiter nennen die beiden technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen und Genauigkeit als hilfreiche Fähigkeit für den Beruf. 

Hausfrauen? Wenn Pfanzelter erzählt, dass sie eine Ausbildung zur Hochbauerin absolviert, reagieren die meisten Leute sehr positiv. Zwar fühlt sie sich in ihrem Beruf als Frau doch oft in der Unterzahl, aber gemeinsam mit einer zweiten Auszubildenden gibt es im 105-köpfigen Baustellenteam von Riederbau zumindest zwei Frauen.

Gute Wahl. So ungewöhnlich die Jobwahl für eine Frau auch scheinen mag, Pfanzelter lag richtig damit. Die körperliche Tätigkeit mit viel Abwechslung und dabei viele neue Leute kennenzulernen nennt sie als die schönsten Seiten ihres Berufs. Und immerhin ist man täglich bei der Errichtung neuer Bauwerke dabei, von der Schule und dem Krankenhaus bis zum Wohngebäude! Einzig die Hitze wird manchmal zum Wermutstropfen.

Falls die Wahl des Jobs oder Ausbildungsbetriebs noch nicht sicher ist, rät Spornberger, schnuppern zu gehen. "Es gibt genügend Stellen, die passend sind - man muss nur lang genug suchen, bis man die richtige findet."

 

Text Elisabeth Probst (Magazin Tirolerin)

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