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Smart Home

Wenn Maschinen und andere elektrische Helferlein im Haushalt nicht länger ein langweiliges Inseldasein führen, sondern vernetzt kommunizieren, dann ist das digitale Zeitalter im Eigenheim angekommen.

Das mittlerweile allseits bekannte Konzept heißt „Smart Home“ und verspricht effizienten Energieeinsatz, automatisierte Abläufe, ein Mehr an Lebensqualität und Sicherheit. Wir zeigen anhand von fünf bemerkenswerten Beispielen, wie Haustechnik und Elektrogeräte zusammenspielen.

IHR KÜHLSCHRANK HAT EIN BILD GEPOSTET“

Kennen Sie diese Situation? Mitten im hektischen Last-Minute-Einkauf stehen Sie vor dem Regal und versuchen sich krampfhaft daran zu erinnern, ob die Milchpackung seit dem letzten Frühstück im wahrsten Sinne des Wortes halb leer statt halb voll ist? Diesem Malheur können Sie leicht entgehen, denn die smarte Variante des Kühlschranks dokumentiert mit bis zu drei Kameras den kühlen Vorrat. Ein integrierter Rechner schickt die Bilder gestochen scharf an unsere Smartphones. Innovative Hersteller bieten zudem die Möglichkeit, den Kühlschrank mit einer digitalen Einkaufsliste via App zu synchronisieren. Alles auf einen Blick – selbst das Haltbarkeitsdatum der gekühlten Produkte wird abgeglichen. Das hilft Kosten zu sparen und sagt der Verschwendung den Kampf an.

PUNKTGENAU AM WOHLFÜHLLEVEL!

Die Trägheit von Temperaturreglern an der hauseigenen Heizung kennt fast jeder: Ist es zu kalt, dreht man bis zum Anschlag auf, die Räume werden aufgeheizt. Allerdings derart massiv, dass man nach einiger Zeit wieder zurückschalten muss, die Zimmer kühlen erneut ab und so fängt das gar nicht lustige Steuerungsspiel von vorne an. Der Einbau von smarten Thermostaten schafft die ersehnte Abhilfe. Die klugen Regler sind schon ab 50 Euro zu haben – Kindersicherung und Ferien-Modus gibt’s obendrein. Am effizientesten arbeiten die handlichen Geräte, wenn sie in einem Home-System vernetzt sind: Sie erkennen, wann kalte Luft über ein geöffnetes Fenster in das Heim strömt und passen die Innentemperatur an. Der Austausch der alten Thermostate ist simpel. Schnell eingebaut vernetzen sich die intelligenten Thermo-Wächter mit den anderen und schon steht einer bequemen Steuerung – über Smartphone- App und sogar durch Spracheingabe – nichts mehr im Wege.

ES WERDE LICHT AUF NEUE ART

Technik, Helligkeit und Farbton der Lichtquellen beeinflussen nicht nur die Energiekosten, sondern sogar das menschliche Gemüt. Die Anwendung von Lichttechnik auf smarte Weise heißt, mit geringem Elektronik-Aufwand die Beleuchtung für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse maßzuschneidern. Der klassische Schalter an Wänden und Lampen hat ausgedient, denn vernetzte Beleuchtungskörper lassen sich über Fernzugriff kontrollieren – auch hier punkten mobile Geräte wie Smartphone, Tablet und Notebook. Sprachbefehle, z. B. vom Schlafzimmer aus, sorgen für das gewünschte Ambiente. Mit sogenannten „Licht-Szenerien“ lassen sich ganz individuell geschmackvolle Beleuchtungssituationen am Morgen oder Abend realisieren. So kann die Lichtstimmung auf den natürlichen Sonnenaufgang oder -untergang angepasst werden. In Kombination mit Bewegungsmeldern gehen die Lampen dann auch nur dort an, wo sich gerade eine Person aufhält. Um unerwünschte Leute vom Eigenheim fernzuhalten, lässt sich die pfiffige Lichtsteuerung zudem außer Haus über das Handy ansteuern. Eine derart simulierte Anwesenheit hält bekanntlich Einbrecher fern. Home-Kits (mit Bridge, Dimmschalter und LED) sind bereits ab 150 Euro zu haben.

SICHERHEIT AN ERSTER STELLE

Einbrüche haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Unerwünschte Eindringlinge schlagen meist nach den gleichen Mustern zu und suchen Objekte, die sich kinderleicht betreten lassen. Smarte Alarmanlagen bieten diesen Verbrechen Paroli und verfügen längst über ausgereifte technische Funktionen. Als Basis dient eine sogenannte „Sicherheitszentrale“, die mit den entsprechenden Komponenten ausgestattet wird. Im Notfall wird eine akustische bzw. optische Warnmeldung abgesetzt, die nicht im Haus befindlichen Bewohner werden über Push-Nachricht informiert, Audio- und Videodaten werden ebenfalls zeitecht übermittelt. Die besonders intelligenten Systeme erkennen nicht nur unerlaubte Zutritte, sondern auch Wasserschäden, entstehende Brände und Gasaustritte. Einsteigersets gibt es ab 300 Euro.

MUSIK MACHT GUTE LAUNE

Das Zauberwort heißt hier Multiroom-Entertainment. Die auf dem Markt erhältlichen Systeme integrieren die Audio-Komponenten in elegante Gehäuse. Bei Bedarf können Verstärker und Lautsprecher hinzugefügt werden, die gestreamte Musik wird im ganzen Haus hörbar. Digitaltechnik macht es möglich, dass über Fernsteuerung, mobile Apps oder „Alexa“ alle Parameter wie Lautstärke oder Musikangebot geregelt werden. Bei der Anschaffung sollte man darauf achten, ob die Anlage mit dem Smart-TV oder gar der Smart-Home-Zentrale kommuniziert. Zu haben ab ca. 80 Euro. 

Wussten Sie...

... dass ein gesundes Raumklima die Lernleistung unserer Kinder um bis zu 25 Prozent erhöhen kann?

Steigt der CO2-Anteil der Luft zu stark an, können sich die jungen Leute nicht mehr richtig konzentrieren. Deshalb sind gute Lüftung und richtige Raumtemperatur entscheidend.

Ein gesundes Lernklima kann die Lernleistung bei Kindern erhöhen.
Ein Zwei-Personen- Haushalt verbraucht im Jahr für das Gefrieren von Lebensmitteln fast 250 kWh Strom. ... dass ein Zwei-Personen-Haushalt im Jahr für das Gefrieren von Lebensmitteln fast 250 kWh Strom verbraucht?
Das sind immerhin 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Tipp zum Sparen: Die richtige Temperatur (-8 bis -18 Grad Celsius) wählen, Gefriergut nur in flachen Packungen einstellen.

 

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