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Feel good at work

Moderne Arbeitswelten im Zeichen der Digitalisierung

Neue Designs und eine moderne Innenarchitektur erobern die Büros. Die Einrichtung wird mehr und mehr ein unverzichtbarer Teil der Corporate Identity – und das nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Kunden.

Rückblick: Vor gar nicht allzu langer Zeit waren die meisten Büros mit grauen Teppichböden und sterilen Wänden versehen. Ein langer, schmaler Gang führte zu den einzelnen Arbeitsräumen, in denen sich die Einrichtung auf Schreibtische, überdimensional große Rechner, 0815-Büropflanzen und Familienfotos beschränkte. An heißen Sommertagen erfüllte hie und da das Surren eines Ventilators die Luft. Während der Abteilungsleiter seiner Sekretärin Briefe diktierte, wirbelte Zigarettenqualm durch den Raum. Zum Glück hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur die Geschlechterrolle ins Positive gewandelt, sondern auch der Anspruch an moderne Arbeitswelten. Weltkonzerne wie Google und Apple zeigen im Silicon Valley vor, wie Bürolandschaften im 21. Jahrhundert aussehen können – und immer mehr Arbeitgeber lassen sich davon inspirieren. Auch wenn Corona uns gezeigt hat, dass produktives Arbeiten im Home-Office wunderbar funktionieren kann, freute sich der Großteil der Mitarbeiter nach der Pandemie auf die Rückkehr in die gewohnte Arbeitsumgebung. Aus diesem Blickwinkel betrachtet wird das klassische Büro immer mehr zum Ort des Zusammenkommens in einer zunehmend digitalisierten Welt.

WOHLFÜHLFAKTOR & GESUNDHEIT

Was genau macht das Büro der Zukunft aus? Ein unverzichtbares Kriterium ist zweifelsohne der Wohlfühlfaktor. Viele Menschen verbringen den Großteil ihrer Zeit im Büro und sitzen täglich häufig acht Stunden oder mehr auf einem Stuhl. Übers Jahr gesehen reden wir von rund 1.500 Stunden, in denen die Mitarbeiter nicht nur ihre Wirbelsäule einseitig belasten, sondern oftmals auch das Gemüt strapaziert wird. Um den physischen und psychischen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es eine ansprechende Atmosphäre und ergonomische Einrichtungsgegenstände. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Von Powerzonen mit Boxsäcken über Chill-Out-Ecken mit Sofas, Sitzsäcken und Yogamatten bis hin zu sonnigen Dachterrassen mit Liegestühlen gibt es unzählige Möglichkeiten, um die Seele baumeln zu lassen und anschließend mit neuer Kraft zur Tat zu schreiten. Ausgeklügelte Lichtkonzepte und schalldämmende Materialien wie Mooswände wirken sich ebenfalls positiv auf die Stimmung und Konzentration der Mitarbeiter aus.

FAMILIENFREUNDLICHE UMGEBUNG

Immer mehr Mütter kehren als Ganztagskraft an den Arbeitsplatz zurück und meistern diese herausfordernde Doppelrolle. Ein betriebseigener Kindergarten ist in den meisten Fällen aus Kostengründen undenkbar. Aber auch sonst gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um ein familiengerechtes Umfeld zu schaffen. Einige Unternehmen erlauben es bereits, Kinder für eine überschaubare Zeit mit in die Arbeit zu nehmen. Dafür ist nicht viel mehr nötig, als ein Raum mit einer Spielecke und einem Schreibtisch für die Hausaufgaben.

FLEXIBLE BÜROKONZEPTE

Damit sich die Mitarbeiter kreativ entfalten und produktiv arbeiten können, braucht es ein Arbeitsumfeld, das zur Unternehmensphilosophie passt. Gefragt sind variable Bürokonzepte, die den Raum und seine Nutzer mit ihren individuellen Ansprüchen situationsgerecht zusammenbringen. Großraumbüros funktionieren in der Regel nur, wenn neben der offenen Gemeinschaftsfläche auch Plätze zur konzentrierten Einzel- oder Teamarbeit zur Verfügung stehen. Zudem werden Büros immer smarter. Die Vernetzung von Mensch, Arbeitsort und Technologie wird dank Sensoren oder dem Internet of Things zukünftig noch enger werden. Irgendwann wird das gesamte Unternehmen – vom Terminkalender über die Möbel, das Raumbuchungssystem bis hin zum Konferenzraum – verknüpft und vernetzt sein. Je smarter ein Büro ist, desto besser kann das Team auf das Kerngeschäft fokussieren. Nebenbei kann man mit diesen Technologien auch noch jede Menge Energie und damit Kosten sparen.

TOP ODER FLOP

Die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, erlebt seit Corona einen Aufschwung – auch in Österreich. Bei einer im April 2020 durchgeführten Umfrage gaben 42 Prozent der Befragten an, dass sie während der Krise in den eigenen vier Wänden für den jeweiligen Arbeitgeber im Einsatz waren. Viele wünschen sich auch nach der Pandemie flexiblere Arbeitsmodelle. Die Tatsache, dass im Zeitalter der Digitalisierung längst nicht mehr jeder Schreibtisch täglich besetzt sein muss, lässt die Diskussion über das Shared-Desk-Konzept wieder aufleben. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Es gibt keine festen Arbeitsplätze mehr, stattdessen arbeiten die Mitarbeiter dort, wo sich gerade ein freies Plätzchen findet. Das Konzept stammt aus dem Silicon Valley und wird dort schon seit Jahren bei den Tech-Riesen wie Google und Facebook umgesetzt. Diese Begeisterung hält sich hierzulande allerdings in Grenzen und ist mit Vorsicht zu genießen. Bei einer im Jahr 2019 unter Berufstätigen in Österreich durchgeführten Umfrage befürworteten 58 Prozent der Befragten das ortsunabhängige Arbeiten. Ihren Schreibtisch teilen wollten hingegen lediglich 21 Prozent. Für viele ist der eigene Arbeitsplatz ein kleines Stück Heimat und Garant für erfolgreiches Schaffen zugleich.

DAS RIEDERBAU-BÜRO

Im Jahr 2019 hat RIEDERBAU das bestehende Firmenareal in Schwoich mit einem neuen Gebäudekomplex erweitert und auch die bestehenden Räumlichkeiten optimiert. Neben der digitalen Ausrichtung wurde ein großes Augenmerk auf ein modernes Bürolayout gelegt. Die hausinterne Architektin Alexandra Seliger erarbeitete mit der Geschäftsführung und auch unter Berücksichtigung der Mitarbeiterwünsche ein Konzept, das den typischen Abwicklungen in der Baubranche gerecht wird: „Wir kommunizieren miteinander und profitieren voneinander. Deswegen haben wir offene Arbeitsräume geschaffen, die einerseits die notwendige Transparenz mit sich bringen, aber auch ungestörtes und konzentriertes Arbeiten erlauben.“ Speziell entworfene Module – eine Art Baukastensystem – bringen die notwendige Privatsphäre mit sich. „Ein gewisser Grad an Abgeschirmtheit ist wichtig, niemand möchte sich rund um die Uhr beobachtet fühlen“, betont die Architektin. Große Fensterflächen sorgen nicht nur für viel Licht, sondern geben freie Sicht auf den Parkplatz. „Gerade in unserer Branche ist es von Vorteil, wenn man weiß, wer gerade im Haus ist, und wer sich auf der Baustelle befindet“, erläutert Alexandra Seliger. Ein weiteres Highlight bieten die schallreduzierten Raum-in-Raum Lösungen, die für Telefonate und Videokonferenzen sowie als Rückzugsort genutzt werden. Für den Gedankenaustausch und abteilungsübergreifende oder kundenorientierte Dialoge wurden behagliche Besprechungsorte abseits des eigentlichen Arbeitsplatzes geschaffen.

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