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Ing. Daniel Schöpf (3CON) im Interview

Ing. Daniel Schöpf leitet gemeinsam mit Ing. Christian Mayr und 3CON Gründer und Geschäftsführer Ing. Hannes Auer die Geschicke des Unternehmens. Im Interview spricht der Prokurist über die umfangreichen Erweiterungsarbeiten am Standort in Ebbs.

Welche Faktoren waren ausschlaggebend, um den Standort in Ebbs zu vergrößern?

Der Kundenzuspruch ist extrem gewachsen und die Nachfrage nach innovativen Lösungen wird immer größer. Alle namhaften Automobilhersteller und deren Zulieferer sind weltweit Kunden von 3CON. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, muss unsere Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Wir bauen nicht nur Maschinen, sondern bieten unseren Kunden auch Montage- und Test-Prototypflächen, um dort die jeweiligen Vorserien zu produzieren. Um diesen Platz zu gewährleisten und auch unser bestehendes Produktportfolio auszubauen, sind die Erweiterungsarbeiten unumgänglich.

Auch bei Bauabschnitt 3 und 4 fiel die Wahl auf das Bauunternehmen RIEDERBAU. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Ein partnerschaftliches Miteinander ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert. In der Auswahl unserer Lieferanten ist nicht der günstigste Preis entscheidend, sondern die Art und Weise der Zusammenarbeit. Diese Haltung spiegelt sich auch im Umgang mit unseren Kunden wider. RIEDERBAU setzt sich aus einer tollen Mannschaft zusammen, die unsere Werte teilt, unser Unternehmen kennt und zudem ein attraktives Preis-Leistungs- Verhältnis bietet. Vom Polier bis zum Geschäftsführer suchen alle Beteiligten partnerschaftliche Lösungen.

RIEDERBAU agiert hier in der Rolle des Totalunternehmers. Welche Vorteile ergeben sich daraus?

Wir haben einen zentralen Ansprechpartner, der alle bisherigen Bauabschnitte kennt und genau weiß, was wir wollen und brauchen. Unsere Kernkompetenz ist der Maschinenbau sowie die Automatisierung und nicht das Bauen von Gebäuden. Wir vertrauen hier voll und ganz auf das Know-how von RIEDERBAU. Die Projektverantwortlichen fällen die Entscheidungen, als ob sie selbst ein Teil von 3CON wären.

Welche Anforderungen waren von Ihrer Seite aus besonders wichtig für die Erweiterungsarbeiten?

Ursprünglich wollten wir im Rahmen der Bauabschnitte 3 und 4 reine Produktionshallen mit Büros errichten. In der Phase der Konzeptionierung sind wir zum Entschluss gekommen, dass wir unseren Mitarbeitern noch mehr Komfort bieten wollen. Aus diesem Grund bauen wir ein Betriebsrestaurant samt Lounge, welches sich von den allseits bekannten Kantinen abhebt und unserem Team als Raum zur Erholung dient. Das ‚Miteinander‘ darf trotz unseres rasanten Wachstums nicht verloren gehen, deswegen ist es essenziell, dass wir mit diesem Angebot einen Begegnungsraum in einer modernen und dennoch gemütlichen Atmosphäre schaffen. Wir legen auch großen Wert auf frisch gekochte Gerichte, die größtenteils mit Zutaten aus der Region kreiert werden. Es soll ein Platz zum Ideen- und Gedankenaustausch sein und einer, wo man sich am Feierabend noch ein gemütliches Bier unter Kollegen gönnen kann. Auch die Sicherheit unserer Mitarbeiter ist uns besonders wichtig. Die neuen Bauabschnitte sind in Sachen Logistik eine Herausforderung. Früher waren wir eine Werkstatt, jetzt sind wir ein Industriebetrieb, in dem das Material über Routenzüge zu den Mitarbeitern gebracht wird. Diese Entwicklung führt naturgemäß zu einem erhöhten Staplerverkehr in den Montagehallen. Um einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten, errichten wir eine höher gelegene Empore. Wer nicht direkt in den Montagehallen im Einsatz ist, kann auf diese Weise von A nach B gelangen.

Welche neuen Räumlichkeiten werden im Rahmen der Erweiterung geschaffen?

Neben der Betriebsgastronomie errichten wir ein hochmodernes Logistikzentrum und ein klimatisiertes CNC-Fertigungszentrum. Die Lehrlingswerkstatt, mit ihren zertifizierten Lehrlingsausbildern, erhält ebenfalls einen topmodernen und großzügigen Bereich. Hier wird der Grundstein für die 3CON Mitarbeiter der Zukunft gelegt.

Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde verlief in diesem Prozess vorbildhaft. Was ist Ihrer Meinung nach das „Erfolgsrezept“ für eine gute Kooperation zwischen allen Parteien?

Eine partnerschaftliche Herangehensweise und kollegiale Zusammenarbeit sind der Schlüssel zum Erfolg. In einem solchen Prozess geht es immer um ein Geben und Nehmen. Die Gemeinde Ebbs sieht das erfreulicherweise genauso. Dank der starken Unterstützung sind wir überhaupt erst in der Lage, hier am Standort in Ebbs zu wachsen. Im Gegensatz zu vielen klassischen Logistikzentren, in denen fünf Leute auf 5.000 m2 Fläche arbeiten, haben wir eine hohe Dichte an Mitarbeitern. Wir sind sowohl ein wichtiger Arbeitgeber in der Region als auch eine Ausbildungsstätte. Dieser Faktor ist natürlich für die Gemeinde besonders interessant. Ohne starke Partner – wie RIEDERBAU und die Gemeinde – wäre eine Erweiterung in dieser Größenordnung nur schwer machbar.

Im Zuge der Erweiterung werden alle Gebäudeabschnitte mit CAFM ausgestattet und vernetzt. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

3CON zählt in den verschiedensten Technologiebereichen zu den Weltmarktführern. Es ist eine logische Konsequenz, dass wir auch eine Infrastruktur anstreben, die dem neuesten Stand der Technik entspricht. Für eine reibungslose Abwicklung unserer Projekte ist ein effizienter Standort das A und O. Mittels digitalisierter Prozesse im Gebäude sind wir in der Lage, schnell auf Störungen zu reagieren – und diese im besten Fall zu vermeiden – und wir können rund um die Uhr produzieren. Dank des digitalen Zwillings haben wir immer einen Überblick über alle Gebäudeabschnitte. Wir können Fehler analysieren, ohne von A nach B laufen zu müssen. Zudem eröffnet uns CAFM die Chance, Einsparungspotenziale in Sachen Energieverbrauch zu erkennen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

► Hier lesen Sie mehr zu den umfangreichen Erweiterungsarbeiten am Standort in Ebbs!

Ing. Daniel Schöpf leitet gemeinsam mit Ing. Christian Mayr und 3CON Gründer und Geschäftsführer  Ing. Hannes Auer die Geschicke des Unternehmens.

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